Pedigree/Befunde

Alle Dokumente kann man durch anklicken vergrößern!

ECHO-DE-VIE DE LA TROADE DNA & SVCH WTCH CH WINDMILL´S NEED FOR SPEED DNA-VP,JS-N-OP,JS-E-OP,RS-E,OA,OAJ,OFTD-S,RNX

diese Verpaarung hat einen COI von 7,6% (auf 10 Generationen)

                         Stammbaum von

          Here Comes Red Sox Kayle of the Marjohrita

                                  Australian Shepherd

                                    FCI/VDH CASD

                             geb. 14.05.2012

                             black bi

                             COI 7,6 %

 

CH. windmill's Need for speed

25 % Fiche - Pedigree

CH. little spot Spector

6.34 % Fiche - Pedigree

45 ranch Wind wolf

1.56 % Fiche - Pedigree

windsongs Falcon

0.39 % Fiche - Pedigree

Twin oaks Jubalee

 

0.39 % Fiche - Pedigree

Double image at little spot's

1.56 % Fiche - Pedigree

windsongs Keg of powder

 

0.39 % Fiche - Pedigree

little spots Kellywood

 

0.39 % Fiche

CH. windmill's Sweet n sassy

6.25 % Fiche - Pedigree

CH. sunshines Action jackson

1.56 % Fiche - Pedigree

CH. tri-ivory Roquefort of higgins

0.39 % Fiche - Pedigree

CH. Briarbrooks Miss america

0.39 % Fiche - Pedigree

CH. windmill's Sweet natasha

1.56 % Fiche - Pedigree

CH. gold nugget Shasta gold

 

0.39 % Fiche

windmill's Sure i'm sweet

 

0.39 % Fiche

 

Echo de vie de la Troade

25 % Fiche - Pedigree

CH. Tanaïs soft black De mauristasia

6.25 % Fiche - Pedigree

Merribrook's Who knows

1.56 % Fiche - Pedigree

CH. Heatherhill's Montel williams

 

0.39 % Fiche - Pedigree

Sweet success Windogo's

 

0.39 % Fiche - Pedigree

CH. Pincie red creek de l'Orée des charmois

1.56 % Fiche - Pedigree

CH. Bittner's blue Blue bandit

 

0.39 % Fiche - Pedigree

CH. Linsay de l'Orée des charmois

 

0.39 % Fiche - Pedigree

Varape de la villa Loubet

6.25 % Fiche - Pedigree

Up to date De la ferme de biesse

1.56 % Fiche - Pedigree

CH. Propwash Ponder

0.39 % Fiche - Pedigree

CH. Kaus as the crow flies Raven

0.39 % Fiche - Pedigree

Shawnee de la villa Loubet

1.56 % Fiche - Pedigree

CH. Sonic boom Kinetic's

0.39 % Fiche - Pedigree

Orane De l'ayer's rock

0.39 % Fiche - Pedigree

Danke Margarita für das Pedigree!

Kayle´s DNA-VP

Kayle´s DNA-VP Zertifikat aus den USA ist eingetroffen :-)

Somit stehen seine Eltern zu 100% fest (was wir zwar auch vorher wußten) aber hier haben wir es nun Schriftlich :-) Seine Eltern sind Echo & Zoom :-)

Kayles Französische Papiere

ASCA Papiere

Kayles Gesundheitstitel CHR, CHRI und CHRII !

RED Factored

Juhuuuuu, Kalye ist rotträger/ red factored :-)

Mit der ensprechenden Hündin, also auch Rotträger, kann Er auch rote Hundebabys zeugen :-)

Kayle´s Arbeits Urkunden :-)

Aufklärung über MDR1

Bitte klicken Sie den Bericht von ASGHI an, um mehr über das MDR1 Gen zu erfahren!

Um den Genpol weiterhin gut zu erhalten, ist das Züchten mit Träger Hunden absolut kein Problem! das Problem besteht darin, das die meisten Leute den Stand Ihres Hundes nicht kennen weil Sie den Gen Status nicht checken, das gilt auch bei Mischlingen! Wenn man darüber Bescheid weis kann man die Medikamente so geben das jeder Hund, auch der Betroffene/Träger Sie verträgt!

 

ASGHI Aufklärung

MDR 1 Test:

durch Laboklin


Ein DNA-Test für MDR1

"Risiko-Medikamente" bei überempfindlichen Hunden

In der Literatur werden Medikamente aufgeführt, die bei Hunden (besonders bei Collies und dem Collie verwandten Hunden) Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Sobald ein überempfindliches Tier Medikamente braucht ist es ratsam, die jüngste Liste mit Risiko-Medikamenten zu Rate zu ziehen. Voraussichtlich wird diese Liste ergänzt, je nachdem wie die Forschung voran kommt. Biochemische Forschung zeigt, dass das MDR1 -Gen bei mindestens fünfzig unterschiedliche Medikamente eine Rolle spielt.

Das Veterinary Clinical Pharmacology Laboratory (VCPL) des College of Veterinary Medicine der Washington State University veröffentlicht auf seiner Website die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der "Multidrug Resistance".
Bevor Sie Medikamente verabreichen besuchen Sie diese Website des VCPL, damit Sie über den letzten Sachstand informiert sind:
http://www.vetmed.wsu.edu/depts-VCPL/#Drugs

Die Liste vom 1.12.2005 umfaßt die "Problem Drugs", Medikamente, die nachweislich Probleme bei Hunden mit der MDR1-Mutation hervorrufen:

·  Acepromazin

 

(Betäubungsmittel)

·  Butorphanol

 

schmerzstillendes Mittel)

·  Cyclosporin

 

(Immunsystemhemmendes Mittel)

·  Digoxin

 

(Unterstützung der Herzfunktion)

·  Doxorubicin

 

(Zellenwachstumshemmungsmittel zur Bekämpfung von Tumoren)

·  Ivermectin

 

(Antiparasitikum gegen Wanzen, Milben und Würmer)

·  Loperamid

 

(zur Bekämpfung der Diarrhö)

·  Vinblastin

 

(Zellenwachstumshemmungsmittel zur Bekämpfung von Tumoren)

·  Vincristin

 

(Zellenwachstumshemmungsmittel zur Bekämpfung von Tumoren)

Wie auch die "Potential Problem Drugs", Medikamente wobei der Verdacht besteht, das sie zu den "Problem Drugs" gehören:

·  Domperidon

 

gegen Übelkeit und Magenbeschwerden)

·  Etoposid

 

(Zellenwachstumshemmungsmittel zur Bekämpfung von Tumoren)

·  Mitoxantron

 

(Zellenwachstumshemmungsmittel zur Bekämpfung von Tumoren)

·  Morphin

 

(Betäubungsmittel, hauptsächlich schmerzstillendes Mittel)

·  Ondansetron

 

(gegen Übelkeit und Erbrechen)

·  Paclitaxel

 

(Zellenwachstumshemmungsmittel zur Bekämpfung von Tumoren)

·  Quinidin

 

(gegen Herzrhythmusstörungen)

·  Rifampicin

 

(Antibiotikum)


In der europäischen Literatur werden der "Problem Drugs"-Liste noch einige Medikamente hinzugefügt:

·  Chinidin

 

(gegen Herzrhythmusstörungen)

·  Dexamethason

 

(hemmt Entzündungen und unterdrückt allergische Reaktionen)

·  Ebastin

 

(Unterdrückung allergischer Reaktionen)

·  Grepafloxacin, Sparfloxacin

 

(Antibiotikum, zur Infektionsbekämpfung)

 

CEA Gentest von Kayle, Genetisch CLEAR/FREI

Für jedes Merkmal liegen im Genom zwei Kopien vor. Je eine Kopie erhält das Tier von seinem Vater und eine von seiner Mutter. Wird ein Merkmal autosomal-rezessiv vererbt bedeutet dies, dass ein Tier nur erkrankt, wenn es je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen, selbst aber nicht unbedingt erkrankt sein.


Es existieren drei Genotypen:

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieses Tier trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

2. Genotyp N/mut (heterozygoter Träger): Dieses Tier trägt eine Kopie des mutierten Gens. Es hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken, gibt die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weiter. Ein solches Tier sollte nur mit einem mutations-freien Tier verpaart werden.

3. Genotyp mut/mut (homozygot betroffen): Dieses Tier trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an der Erbkrankheit zu erkranken. Es gibt die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weiter und sollte nur mit mutations-freien Tieren verpaart werden.


Träger geben die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind (25%).
Die Existenz von Trägern in einer gesunden Population erhöht die Variabilität des gesamten Genpools, weshalb diese nicht kategorisch von der Zucht ausgeschlossen werden sollten. Eine Verpaarung sollte jedoch immer nur mit mutations-freien Tieren erfolgen, so dass keine homozygot betroffenen Tiere entstehen können.

Quelle Laboklin

PRA-PRCD von Kayle, Genetisch CLEAR/FREI

Autosomal rezessiver Erbgang

Für jedes Merkmal liegen im Genom zwei Kopien vor. Je eine Kopie erhält das Tier von seinem Vater und eine von seiner Mutter. Wird ein Merkmal autosomal-rezessiv vererbt bedeutet dies, dass ein Tier nur erkrankt, wenn es je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen, selbst aber nicht unbedingt erkrankt sein.


Es existieren drei Genotypen:

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieses Tier trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

2. Genotyp N/mut (heterozygoter Träger): Dieses Tier trägt eine Kopie des mutierten Gens. Es hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken, gibt die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weiter. Ein solches Tier sollte nur mit einem mutations-freien Tier verpaart werden.

3. Genotyp mut/mut (homozygot betroffen): Dieses Tier trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an der Erbkrankheit zu erkranken. Es gibt die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weiter und sollte nur mit mutations-freien Tieren verpaart werden.


Träger geben die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind (25%).
Die Existenz von Trägern in einer gesunden Population erhöht die Variabilität des gesamten Genpools, weshalb diese nicht kategorisch von der Zucht ausgeschlossen werden sollten. Eine Verpaarung sollte jedoch immer nur mit mutations-freien Tieren erfolgen, so dass keine homozygot betroffenen Tiere entstehen können.

Quelle Laboklin

Da ich keine Australian Shepherds Besitze mit Fehlfarben/Dilution kann ich hier kein Bild einstellen aber im Internet kann man sich einige anschauen!

 

Oder beim Anklicken des unteren roten Links!

Fellfarben/Dilution

Kayle ist kein Dilution´s Träger, sein Locus ist D/D :-)

Schaut unter dem Link "Fellfarben/Dilute" (Schrift anklicken/oben) und Ihr könnt die Vererbung verstehen!

Es werden durch Kayle keine Fehlfarben vererbt wie z.B. grau, silber!

Manche Züchter verkaufen diese Farben gerne als was besonderes aber das ist es beim Aussie nicht! Es können Probleme auftreten z.B Haarausfall oder Hautprobleme

eine weitere guter Erklärung für den Aussie findet Ihr hier:

Fehlfarben vom Aussie

DM – Degenerative Myelopathie (SOD1)

Unter DM (Degenerativer Myelopathie) werden Erkrankungen zusammengefasst bei der sich das Rückenmark zunehmend zurückbildet. Die Erkrankung beginnt im Alter und ist langsam fortschreitend, eine Heilung ist nicht möglich. Sie beginnt mit Koordinierungsstörungen der Hinterhand (gestörte Reflexe, Läufe werden nicht richtig aufgesetzt, ‘schlingern’, Krallen schleifen beim Laufen über den Boden) und kann bis zur Lähmung der Hinterhand führen. Bekannt ist diese Erkrankung vor allem beim Deutschen Schäferhund, betroffen sind aber weiteraus mehr Rassen.

Eine Mutation des SOD1-Gens wird mit dem Auftreten der Erkrankung in verbindung gebracht. Die DM die durch dieses mutierte Gen ausgelöst werden kann ist allerdings nur EINE Form von DM. Da es sich bei den Begriff DM um verschiedene Erkrankungen mit ähnlichen Auswirkungen handelt die zusammengefasst wurden, sind auch verschiedene Ursachen möglich. Das mutierte Gen SOD1 ist eine davon. Der Erbgang ist autosomal-rezessiv unvollständiger Penetranz.

Es gibts wahrscheinlich noch weitere, unerforschte Gene, die an der Entstehung von DM beteiligt sind. Ebenso können andere Erkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfall) oder ein Tumor für das Auftreten ursächlich sein. DM wird mittels Ausschlussdiagnose festgestellt.

Gentest auf DM

Labore bieten für einige Rassen einen Gentest auf das SOD1 Gen an. Mögliche Ergebnisse sind:

N/N

Frei, nicht betroffen, kein Träger. Der Hund besitzt zwei normale Erbanlagen und wird nur diese an seine Nachkommen weitergeben.

 -



N/m


Träger, nicht betroffen. Der Hund besitzt eine normales Gen und ein mutiertes SOD1 Gen. Er kann das Gen vererben.

 -



m/m


Betroffen, der Hund hat ein Risiko an dieser Form der DM zu erkranken, muss aber nicht zwingend erkranken. Er wird das Gen weitergeben.

 

Ein Hund der auf SOD1 frei getestet wurde, kann an dieser Form der DM nicht erkranken. Trotzdem kann er an einer anderen Form erkranken, Der Test kann also keine DM ausschliessen. Auch für Betroffene Hunde gibt der Gentest nur an, wie hoch das Risiko ist an dieser Form der DM im Alter zu erkranken. Aber auch ‘Betroffene’ müssen nicht zwingend erkranken.

 

DM beim Australian Shepherd

Aufgrund der bisher noch geringen Testrate beim Aussie, können bisher noch wenig Aussagen zur Häufigkeit des Gens im Genpool der Rasse getroffen werden. Auch darüber, wie viele der positiv getesteten Hunde tatsächlich erkranken. Es wird erst seit kurzem vermehrt auch auf SOD1 getestet.

Bevor dieser Test innerhalb der Rasse übliche wurde, gab es keinen Hinweis, dass DM ein grosses Problem innerhalb der Rasse darstellt, da die Erkrankung nur selten zu verzeichnen waren. Mit Aufkommen des Tests erwiesen sich dennoch einige Hunde (sowohl aus Arbeits- als auch aus Showlinien), als Träger bzw. ‘Betroffene’.

Die OFA gibt für den Australian Shepherd gerade einmal 40 Untersuchungen (Stand 17.4.2014) bezüglich DM aus. Davon wurden 45% normal getestet, 25% Träger und 30% ‘Betroffen’, aufgrund der geringen Testrate, kann man aber nicht von einem repräsentativem Ergebnis sprechen.

 

Auswertung der Umfrage zur Degenerativen Myelopathie beim Australian Shepherd

Im April und Mai 2014 wurde durch Aussie.de eine Online Umfrage zur degenerativen Myelopathie beim Australian Shepherd durchgeführt. An dieser Umfrage haben 180 Halter von Australian Shepherds teilgenommen.

Die Umfrage bestand im Wesentlichen aus 2 Teilen. In einem Teil wird die Erkrankung DM als solche erhoben, d.h. Hunde die direkt an dieser Erkrankung leiden. In dem anderen Teil wird das Vorkommen der Mutation SOD1 erhoben, welche bei den meisten anderen Rassen als eine Ursache für DM gilt (für den Aussie sind derzeit noch zu wenige Infomationen vorhanden).

Teilnehmer insgesamt:

Die Geschlechterverteilung liegt bei 51,14% (weiblich) zu 48,86% (männlich).

Typ des Pedigrees der Aussies:

36,93% überwiegend bis vollständig ‘Arbeitslinie’
33,52% beides vereint
21,02% überwiegend bis vollständig ‘Showlinie’
4% waren sich nicht sicher
4% hatten keine Papiere

dm erkrankt DM   Degenerative Myelopathie (SOD1)

sehr  erfreulich war das Ergebnis zu der tatsächlichen Erkrankung, demnach sind 95,5% der teilnehmenden Aussies nicht erkrankt!

95,5% nicht an DM erkrankt
2,6% andere Angaben *
1,3% erkrankt (diagnostiziert)
0,6% erkrankt (undiagnostiziert)

* andere: darunter wurden u.a. wackeliger Gang, Hinterhandprobleme und -schwächen genannt.

 

 

 

Unter den Teilnehmern, die den SOD1 Gentest durchgeführt hatten erwiesen sich 69,4% als N/N (frei).

Ergebnisse:dm sod1 test DM   Degenerative Myelopathie (SOD1)
69,4% Frei – N/N
20,8% Träger – N/M
9,7% ‘Betroffen’ – M/M

 

Das bedeutet aber auch, dass 30,5% der Hunde eine oder zwei Kopien des Allels tragen. Der hohe Anteil ist überraschend.

 

 

Gründe für den Test waren hauptsächlich Vorsorge zur Zucht und Interesse:

72.6% Vorsorge bezüglich Zucht
8.2% Weil bereits erkrankte Verwandte vorhanden sind
15.1% Weil bereits ‘Träger’ oder ‘Betroffene’ Verwandte vorhanden sind
21.9% Interesse
4.1% Andere: verdächtige Symptome

Auswertung:

Ingesamt wurden 1,6% aller Aussies dieser Umfrage als erkrankt angegeben. 1,1 % der Hunde zeigen zumindest verdächtige Symptome, die mit einer Hinterhandschwäche einhergeht.

Von den erkrankten Aussies ist einer mit M/M auf SOD1 als ‘betroffen’ getestet worden. Die als erkrankt angegebenen Hunde entstammen hauptsächlich der Showlinie. Das Alter der erkrankten Hunde reicht von 4 – 10 Jahren, der Durchschnitt beträgt 8 Jahre. Das häufigste Symptom ist eine ausgeprägte Schwäche der Hinterhand, gefolgt von Koordinationsproblemen der Hinterhand.

Die Anzahl der erkrankten Aussies ist allerdings so gering, dass kaum verlässliche Aussagen getroffen werden können.

Von den Aussies, bei denen ein Gentest auf SOD1 durchgeführt wurde, erhielten 9,6% das Ergebnis M/M (‘Betroffen’) und 20,5% das Ergebnis N/M (Träger). Von den auf SOD1 M/M (‘Betroffen’) getesteten Hunden sind 85,7% nicht an DM erkrankt. Unter den als N/N (Frei) getesten Hunden sind 2%, die zumindest verdächtige Symptome zeigen, jedoch nicht diagnostiziert wurden. Eine andere Ursache ist daher möglich.

Die Linien der Hunde, die auf SOD1 mit M/M getestet wurden verteilen sich wie folgt:

71,4 % Arbeit bzw. überwiegend Arbeitslinie
14,3 % beide vereint
14,3 % Show bzw. überwiegend Showlinie

Die Linien der Hunde, die auf SOD1 mit N/M (Träger) getestet wurden verteilen sich wie folgt:

60 % Arbeit bzw. überwiegend Arbeitslinie
26,6 % beide vereint
13,4 % Show bzw. überwiegend Showlinie

Die Linien der Hunde, die auf SOD1 mit N/N (Frei) getestet wurden verteilen sich wie folgt:

38 % beide vereint
34 % Arbeit bzw. überwiegend Arbeitslinie
22 % Show bzw. überwiegend Showlinie
6% sind sich nicht sicherbezüglich der Linien
Diese Ergebnisse kommen wohl vor allem dadurch zustande, dass die Aussies aus den Arbeitslinien in dieser Umfrage häufiger getestet waren.

 

Die Anteilige Berechnung nach Typ ergibt eine bessere Aussage dazu, ob bestimmte Typen häufiger betroffen sind:

Von allen teilnehmenden Aussies die durch ihr Pedigree eher zum Typ Arbeitslinie gehören UND auf SOD1 getestet wurden, verteilen sich die Ergebnisse des Gentests wie folgt:

54,8% mit dem Ergebnis N/N (frei)
29% mit dem Ergebnis N/M (Träger)
16,2% mit dem Ergebnis M/M (‘Betroffen’)

 

Von allen teilnehmenden Aussies die durch ihr pedigree Arbeitslinien und Showlinien vereinen UND auf SOD1 getestet wurden, verteilen sich die Ergebnisse des Gentests wie folgt:

78,3% mit dem Ergebnis N/N (frei)
17,4% mit dem Ergebnis N/M (Träger)
4,3% mit dem Ergebnis M/M (‘Betroffen’)

 

Von allen teilnehmenden Aussies die durch ihr pedigree eher zum Typ Showlinie gehören UND auf SOD1 getestet wurden, verteilen sich die Ergebnisse des Gentests wie folgt:

78,6% mit dem Ergebnis N/N (frei)
14,3% mit dem Ergebnis N/M (Träger)
7,1% mit dem Ergebnis M/M (‘Betroffen’)

 

Fazit:

Unter den als ‘Betroffen’ getesteten Hunden ist der deutlich überwiegende Anteil der Hunde gesund und zeigt auch keine verdächtigen Symptome. Um verlässlichere Aussagen zu treffen, müssten mehr Daten zu bereits getesteten älteren Hunden (gesund wie erkrankt) gesammelt werden. Da der Test aber noch nicht zum üblichen Screeningprogramm gehört, gibt es vor allem unter den älteren Aussies bisher noch wenig getestete und damit zu wenig Daten.

Ausserdem gibt es bisher sehr wenig tatsächlich an DM erkrankte Aussies. Scheinbar spielt die Erkrankung DM selbst eine untergeordnete Rolle bei Australian Shepherds, hoffen wir dass das auch zukünftig so bleibt.

Das das mutierte Allel SOD1 beim Aussie aber häufiger vorkommt als angenommen, hat diese Umfrage ebenfalls gezeigt. Unter den Hunden die als Träger oder ‘Betroffen’ getestet wurden, war der Anteil der Arbeitslinien ein wenig höher. Showlinien wurden aber ebenfalls als Träger oder ‘Betroffen’ getestet. Man sollte das Vorkommen des Allels nicht aus den Augen verlieren, aber es sollte uns auch nicht übermässig beunruhigen. Die Bedeutung und Auswirkung des SOD1-Allels in Australian Shepherds ist nicht vergleichbar mit anderen Rassen. Es gibt derzeit keine Hinweise, dass als M/M (‘Betroffen’) getestete Hunde zwingend erkranken werden.

 

Info:

 

 

Es gibt einen Unterschied zwischen erkrankt und genetisch betroffen.

Erkrankt

-

- bedeutet der Hund ist tatsächlich erkrankt, zeigt Symptome (unabhängig vom Genstatus)

Betroffen

 

- Diesen Begriff verwendet ich in Anführungszeichen, denn es bezeichnet den Genstatus des Hundes (M/M). Das bedeutet, dass dieser Hund zwei Kopien der Mutation trägt und eventuell ein Risiko hat, an DM zu erkranken. Wie hoch das Risiko ist, ist ungeklärt.

DM

 

- bezeichnet die Erkrankung

SOD1

 

- bezeichnet das mutierte Gen, welches eventuell ein Risikofaktor darstellt, im Alter an DM zu erkranken

 

 

Kayle ist  frei N/N in MH, HUU und  NCL6

Hier kann man Nachlesen was die Abkürzungen bedeuten!

Maligne Hyperthermie (MH)Erkrankung

Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist. Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen, einem Antagonisten des Calcium-Kanals, erzielt werden.

Hyperurikosurie und Hyperurikämie (HUU)

Rassen: American Staffordshire Terrier, Australian Shepherd, Boerboel, Bulldogge, Dalmatiner, Dansk-Svensk Gårdshund, deutscher Jagdterrier, deutscher Schafferhund, Großer Münsterländer, Kromfohrländer, Labrador Retriever, Lagotto Romagnolo, Parson (Jack) Russell Terrier, Pomeranian, Russischer Schwarze Terrier, Spaniel de Pont-Audemer, Schwedischer Vallhund, Weimaraner, Zwergschnauzer

 

Allgemeine Informationen: Hunde, die an Hyperurikosurie und Hyperurikämie (HUU) leiden scheiden Harnsäure mit dem Urin aus. Dies führt zu einer vermehrten Bildung von Harnsteinen.

Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL)(**)Erkrankung

Es handelt sich hierbei um eine neurodegenerative Erkrankung aufgrund von lysosomalen Speicherdefekten. Bei Border Collie, American Bulldog, English Setter, Dackel, Australian Shepherd und Tibet Terrier wurden unlängst die jeweils verursachende Mutation ermittelt und so wurde ein Gentest für diese Erkrankung möglich. Klinische Symptome beinhalten eine Steigerung der körperlichen Unruhe und der Aggressivität. Die Hunde werden hyperaktiv und leiden unter epileptischen Zuständen. Die meisten Tiere verlieren die Fähigkeit, die alltäglichen Muskelaktivitäten wie Fressen und Laufen zu koordinieren. Das Alter, in dem die Erkrankung beginnt, sowie der Schweregrad können stark variieren. Beim Tibet Terrier treten die ersten Symptome im Erwachsenenalter auf. Mit zunehmender Neurodegeneration entwickeln jedoch alle Hunde psychische Abnormalitäten und Ataxie.